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Santen, RIKEN und FBRI vermelden Forschungskollaboration zur Entwicklung neuer Therapien von Retinaerkrankungen

06.10.2016

​6. Oktober 2016, Osaka, Saitama und Hyogo, Japan - Santen Pharmaceutical Co., Ltd. („Santen"), RIKEN und die Stiftung für biomedizinische Forschung und Innovation (Foundation for Biomedical Research and Innovation, FBRI) vermelden den Beginn einer Forschungskollaboration zur Findung neuer potenzieller Wirkstoffe zum Einsatz bei degenerativen Erkrankungen der Photorezeptoren, u.a. Retinitis pigmentosa1 und altersbedingter Makuladegeneration2 mit Hilfe der von iPS-Zellen abgeleiteten Netzhautzellen.

 

Die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf die Einrichtung eines Forschungslabors im Institut für biomedizinische Forschung und Innovation des FBRI. Die drei Partner werden gemeinsam Erkrankungsmodelle entwickeln, die die pathologischen Befunde degenerativer Erkrankungen der Photorezeptoren widerspiegeln und anhand derer sich potenzielle Wirkstoffe mit Hilfe einer Methodik zur Differenzierung und Induktion von iPS-Zellen in von RIKEN angereicherten Netzhautzellen bewerten lassen.

 

Durch diese Forschungskollaboration möchten die drei Partner innovative Produkte entwickeln, die Patienten mit degenerativen Erkrankungen der  Photorezeptoren zugutekommen.

 

1Retinitis pigmentosa ist eine vererbte Retinaerkrankung, die sich durch fortschreitendes Versagen der Photorezeptoren und retinalen Pigmentepithelzellen auszeichnet. Die Sehbeeinträchtigung zeigt sich üblicherweise durch Sehverlust, Nachtblindheit und Gesichtsfeldausfälle.

2Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine häufig anzutreffende Retinaerkrankung bei Menschen über dem Alter von 50 Jahren. AMD zeichnet sich durch den fortschreitenden Abbau der Makula aus, der zum Verlust des zentralen Sehfelds sowie der Sehschärfe führt.

Über RIKEN

RIKEN ist das größte japanische Allround-Forschungsinstitut, das für seine hochwertige Forschung in einer Reihe wissenschaftlicher Disziplinen anerkannt ist. RIKEN wurde 1917 als private Forschungsstiftung in Tokio gegründet und ist rasch in seiner Größe und Forschungsfeldern gewachsen; heute umfasst es ein Netzwerk weltweit anerkannter Forschungszentren und Institute in ganz Japan.

Über FBRI

Die Stiftung für biomedizinische Forschung und Innovation (Foundation for Biomedical Research and Innovation, FBRI) wurde im März 2000 als Kernorganisation zur Unterstützung verschiedener Tätigkeiten des Kobe Biomedical Innovation Clusters (KBIC) gegründet. Die FBRI besteht aus vier großen Abteilungen: das Institut für biomedizinische Forschung und Innovation, das Translationszentrum für Forschungsinformatik, Pro-Cluster Kobe und Forschung & Entwicklung für die Zelltherapie. Ihr Hauptziel liegt in der Wiederbelebung der Wirtschaft der Regionen Kobe und Kansai, Verbesserung von Gesundheit und Wohlstand der Bürger Kobes und der breiten Öffentlichkeit sowie der Erhöhung der Gesundheitsstandards weltweit.